Videoprototyp

Group 02, Videoprototype, WS1819
UX3 Videoprototyp Team 2

Das Ergebnis unserer Entwicklung war eine App zusammen mit einer anderen Art, die Prozesse im Einzelhandel zu strukturieren. Diese App erlaubt es, die Vorteile des Einzelhandels hervorzuheben, welche aus dem Kundengespräch und der Möglichkeit des Testens besteht.

Um die Vorteile ganz nutzen zu können ist eine radikale Umstrukturierung des Ladens erforderlich. Im Laden selber liegt dabei nur noch jeweils ein mit NFC-Tag versehenes Teil der Wahre, während die zu verkaufenden Stückzahlen im Lager liegen. Der Kunde geht nun mit der App in den Laden oder bekommt ein Leihgerät zum Scannen und kann dann entweder Beratung anfordern oder Dinge einscannen. Am Ende kann er sie “bestellen” und bekommt sie direkt aus dem Lager entweder in eine Art gemütlichen Wartebereich, der im Laden integriert ist oder bei Möglichkeit nach Hause geliefert.

Für den Kunden hat dies den Vorteil, dass er sich wirklich über die Wahre informieren kann, etwa in Bücher reinlesen, Dinge ausprobieren und testen. Er hat eine größere Auswahl an Produkten und kann jederzeit Beratung in Anspruch nehmen, aber nur wenn er sie wirklich brauch. Der Verkäufer hat den Vorteil, dass er weiß welcher Kunde beraten werden möchte und dass er sehr gut sehen kann, welche Produkte wie verkauft werden.

Um die App zur Marktreife zu bringen müssten nun Prototypen für sie entwickelt werden. Dann müssten Umfragen und Tests mit der entsprechenden Nutzergruppe durchgeführt werden. Wenn klar ist, dass die Idee funktioniert und angenommen wird kann begonnen werden, sich konkrete Überlegungen zu Umsetzbarkeit zu machen und Anforderungen festzuschreiben, z.B.: Wie kann der Scanvorgang umgesetzt werden?.

Konzept Gruppe 2

Concept, Group 02, WS1819

Durch unsere Beobachtungen haben wir herausgefunden, dass der große Vorteil des Einzelhandels im persönlichen Kontakt zwischen Kunde und Verkäufer besteht. Deswegen haben wir ein Konzept für ein System entwickelt, dass den Kundendialog fördern soll, indem es erstens den Verkäufer von einigen Aufgaben entlastet und zweitens dem Käufer eine Wohlfühlathmosphäre im Laden bietet.

Eine große Aufgabe des Verkäufers ist es im Laden die Präsentationsfläche zu verwalten und zu schauen, dass immer genügend Auslage vorhanden ist. Dies wird eingespart, indem im Laden nur noch Anschauungsmaterial liegt und sich der Rest im Lager befindet. Der Kunde sagt nur, was er haben möchte, und die Produkte werden in einem effizienter zu organisierendem Lager zusammengestellt und dem Kunden gebracht. Dadurch wird Ladenfläche frei, die für den Kunden gemütlich eingerichtet werden kann. So kann er entspannt auf die Fertigstellung seiner “Bestellung” warten.

Der Kunde hat eine Frage und teilt dies dem Verkäufer per App mit.
Der Mitarbeiter wird benachrichtigt und kann den Kunden beraten.
Der Kunde hat sich für das Produkt entschieden, scannt es ein und drückt auf Kaufen.
Im Lager werden alle bestellten Produkte zusammengestellt.
Der Mitarbeiter bringt dem Kunden die Produkte.

User Research Gruppe 2

Group 02, User Research, WS1819

Unsere Gruppe hat vier verschiedene Läden besucht, um sich dort die Arbeitsabläufe anzuschauen und erklären zu lassen.

Unser erstes Interview in einem Getränkeladen barg so einiges an Überaschungen. Der Besitzer ist ein Mann dessen Lebensphilosophie es ist: “Alles was Technik kann, kann ich mit meinem Hirn schon lange”. Obwohl er selbst keine Technik verwendet war es sehr interessant die alltäglichen Probleme die es in einem Getränkeladen gibt zu erfahren.

Der zweite Laden gehört Frau Janosch. Sie leitet ihn bereits seit über 30 Jahren, weshalb sie viel Erfahrung hat und auch den Wandel im Einzelhandel bzgl. Online-Shops miterlebt hat. Sie betreibt zusätzlich zu ihrem Laden einen kleinen Online-Shop, der aber eher weniger Profit erzeugt. Zur Erhaltung des Einzelhandels würde sie sich vor allem mehr Unterstützung durch die Städte wünschen, für unmittelbare Verbesserungen im Laden selbst hatte sie keine Ideen.

Das Gespräch mit dem Storemanager des dritten Ladens, der Bierothek-Filiale, zeigte, dass dieser größtenteils an innovativen Ideen interessiert ist. Wert legt er auf die persönliche und individuelle Beratung der Kunden und klagte z.B. über das komplizierte Pfandsystem.

Am letzten Tag waren wir im vierten Laden, einem Comicbuchladen, welcher sehr viele analoge Wege der Waren- und Kundenverwaltung geht. Der Besitzer war so freundlich, und diese sehr ausführlich zu erklären und uns auch auf die Besonderheiten des Buchandels aufmerksam zu machen.